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»Dat ole Huus« – Heideleben um 1850

Wilseder Museum zeigt Mensch und Landschaft früherer Tage

Ihr persönlicher Vorteil:

1 € Preisnachlass auf Museumseintritt

Mitten im Naturpark Lüneburger Heide in Wilsede findet man das 1907 erbaute alte Heidemuseum »Dat ole Huus«. Zusammen mit dem benachbarten Ausstellungsschafstall auf dem »Emhoff« wird hier eindrücklich und umfangreich über die Landschaft und das bäuerliche Heideleben um 1850 informiert.

Wer den Naturpark Lüneburger Heide besucht, sollte unbedingt auch das Heidemuseum »Dat ole Huus« in Wilsede besichtigen. Wilsede ist ein kleiner Ort mit nur 40 Einwohnern mitten im Naturschutzgebiet, nur mit der Kutsche, dem Fahrrad, zu Fuß oder dem Pferd ab Undeloh zu erreichen. Von hier aus erleben Sie die Lüneburger Heide von ihrer schönsten Seite, insbesondere im August/September, wenn die violettfarbene Heide in voller Blüte steht. Die meisten Häuser in Wilsede sind denkmalgeschützt und viele gehören dem Verein Naturschutzpark e.V. (VNP).

Das Heidemuseum »Dat ole Huus« in Wilsede können Sie von Mai bis Anfang Oktober täglich zwischen 10.00 und 16.00 Uhr besichtigen. In dem historischen Gebäude erhalten Sie einen wunderbaren Einblick in das Leben der Heidebauern und die Landschaft um 1900. Erbaut wurde das Heidemuseum im Jahre 1907 von Lehrer Bernhard Dageförde. Sehr zu empfehlen ist auch eine Führung durch das Heidemuseum »Dat ole Huus«.

Der benachbarte Ausstellungs-Schafstall Emhoff zeigt die Ausstellungen »Naturschutz mit Weitblick« sowie »100 Jahre Verein Naturschutzpark e.V. – Naturschutz mit Persönlichkeit«. Ein Treppenspeicher am Emhoff beherbergt eine Ausstellung zum Lebensraum Moor. In einer ganz und gar nicht gruseligen Darstellung erfahren Sie hier allerhand über die Vielfalt von Pflanzen und Tieren im Lebensraum Moor ... von Sonnentau bis zur Bekassine (eine Art aus der Familie der Schnepfenvögel).
Führungen durch das Heidemuseum können mit Führungen durch die Ausstellungen des Emhoffs und durch den Ort Wilsede kombiniert werden. So erhalten Sie den besten Einblick in den Charakter der Lüneburger Heide. Wilsede fasziniert als romantisch erhalten gebliebenes Heidedorf mit zahlreichen reetgedeckten und zumeist denkmalgeschützten Gebäuden. Von hier aus kann man ideal den Totengrund und den Wilseder Berg (tolle Fernsicht!) erkunden – zwei faszinierende Landschaftspunkte des Naturparks Lüneburger Heide.

Unweit des Heidemuseums fällt Ihr Blick auf ein kleines hölzernes Gebäude, auf einen »Erdkeller« des Emhoffs. Hier hat der Künstler Wladimir Rudolf eine Ausstellung gestaltet, die als Andachtsort des Jakobus-Pilgerweges in Wilsede dient. Dieser ist Teil des 200 km langen Jakobuswegs Lüneburger Heide, der von Hittfeld nach Loccum und eben unter anderem auch von Wilsede über Bad Fallingbostel nach Hodenhagen führt. In dem wie eine kleine Kirche wirkenden Raum finden Sie auch einen Stempel für den Pilgerpass vor.


Heidemuseum »Dat ole Huus«
Wilsede 3
29464 Wilsede / Bispingen
Tel. (0 41 75) 80 29 33
vnp-info(at)t-online.de
www.verein-naturschutzpark.de/heidemuseum-wilsede.htm

mHeidemuseum »Dat ole Huus«

Wilsede 3

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