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Tipps gegen Reiseübelkeit

Vielen Kindern wird auf langen Autofahrten übel. Reiseübelkeit tritt vor allem bei Kindern ab zwei Jahren auf. Was Sie vorbeugend gegen Übelkeit und Erbrechen unternehmen können oder wie Sie akute Beschwerden lindern können, erfahren Sie hier.

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Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie Reiseübelkeit vermeiden oder lindern können. Damit Ihr Urlaub mit Kindern in Deutschland von Anfang bis Ende erholsam wird.

Vorbeugend gegen Reisekrankheit

  • Vor Reisebeginn nur Leichtes essen
  • Gleichmäßiges Tempo fahren
  • Aufrecht sitzen
  • Im Bus weit vorne sitzen (ruhigster Platz)
  • Aus dem Fenster schauen
  • Nicht lesen, keine Spiele spielen
  • Musik oder ein Hörspiel hören
  • Häufig Pausen machen: Leichtes essen, trinken, lüften
  • Kaugummis kauen, Bonbons lutschen

Maßnahmen bei Übelkeit

  • Tief ein- und ausatmen
  • Nicht durch die Nase, sondern durch den Mund atmen
  • Frisches Wasser trinken
  • Salzige Knäcker essen
  • Kaltes Tuch auf Stirn und Nacken legen
  • Lange Pause einlegen
  • Frische Luft atmen
  • Ruhig hinlegen

Lindernde Medikamente

Am verträglichsten ohne Nebenwirkungen sind pflanzliche und homöopathische Mittel. Als Vorbeugung 2 Tage vor Reiseantritt 3 Mal täglich 3 Globuli, im akuten Fall 3 Mal 5 Globuli im Abstand von 15 Minuten. Folgende Mittel haben sich bei Reisekrankheit besonders bewährt:

  • Nux vomica sollte in keiner Reiseapotheke fehlen. Es hilft vor allem auch dann, wenn bereits morgens Übelkeit besteht und kein Erbrechen erfolgt.
  • Tabacum ist das richtige Mittel bei starker Übelkeit, Blässe und kaltem Schweiß. Das Verlangen nach frischer Luft und dem Ablegen von Kleidung ist groß, und jede geringste Bewegung verschlimmert die Beschwerden. Man fühlt sich sehr elend und möchte am liebsten die Augen geschlossen halten.
  • Colchicum wählt man, wenn Wärme und Ruhe als angenehm empfunden werden und Übelkeit sowie Würgereiz ohne eigentliches Erbrechen vorhanden ist.
  • Cocculus ist das Mittel der Wahl, wenn bei der Autofahrt starke Übelkeit, Schwäche, Brechreiz und Schwindel auftreten. Wer häufig erbricht und im Liegen Linderung erfährt, sollte sich für Cocculus entscheiden.
  • Borax eignet sich gut, wenn plötzliche, schnelle Abwärtsbewegungen, steile Abfahrten und Serpentinen für Unwohlsein sorgen.
  • Petroleum sollte man geben, wenn das Kind trotz starker Übelkeit Appetit zeigt und Nahrungsaufnahme Besserung mit sich bringt. Gut geeignet bei Sodbrennen und Stop-and-Go-Verkehr.

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