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Der Totengrund – wild-romantisches Tal

Beliebtes Ausflugsziel am Wilseder Berg

Der Totengrund ist ein rund 30 ha großer Talkessel am Rande des Wilseder Berges. Dieses Areal kaufte 1906 der Pastor Wilhelm Bode mit Spendengeldern auf, um es in seiner Schönheit zu bewahren. So befindet sich hier die Wiege des 1921 eingerichteten Naturschutzgebietes Lüneburger Heide.

Heide, so weit das Auge reicht

In dem wahrscheinlich eiszeitlich entstandenen Kessel 1 km südlich von Wilsede wachsen eindrucksvoll markante Wacholderbüsche und Heidekraut. Seine Bezeichnung rührt wohl vom kargen Boden her, so dass die Heidebauern dem Trockental einst den Namen Toter Grund verliehen. Gemeinsam mit dem Wilseder Berg zählt der Totengrund zu den bekanntesten Plätzen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts lockte die reizvolle Landschaft zahlreiche Besucher an.

Zu Fuß, per Rad oder Kutsche

Zum Schutz der wertvollen Heidelandschaft darf der Totengrund selbst nicht betreten werden. Es gibt aber eine Aussichtsplattform, um ihn zu bewundern. Am oberen Rand des Tals führen einige Wanderwege entlang, u.a. der Rundwanderweg Behringen oder die Rundwanderwege Oberhaverbeck. Sie können den Totengrund aber auch mit dem Fahrrad oder mit der Kutsche erreichen. Beliebte Ausgangspunkte dafür sind Ober- und Niederhaverbeck, Undeloh, Döhle und Sudermühlen. Nach dem Totengrund lohnt sich ein Abstecher zum Steingrund – eine wunderschöne Heidefläche mit Wacholdern und Findlingen.

Privatinitiative des Pastors Wilhelm Bode

Der Egestorfer Pastor Wilhelm Bode wollte Ende des 19. Jahrhunderts heidetypische Regionen für die Nachwelt erhalten. Er engagierte sich für den Schutz der Heideflächen rund um das Heidedorf Wilsede mit seinen Besonderheiten Wilseder Berg und Totengrund. Einen kapitalkräftigen Sponsor für den Geländeankauf fand er in dem Universitätsprofessor Andreas Thomson aus Münster. So konnte er 1906 den Totengrund (zumindest teilsweise) erwerben und vor der Zersiedelung bewahren.

Wiege des Naturschutzgbietes

Heute gehört der Totengrund zum Eigentum des 1909 gegründeten Vereins Naturschutzpark e.V. (VNP). Er übernahm diesen und weitere Flächen und pflegt sie noch heute. Bis 1913 erwarb der Verein fast 3000 ha Land rund um Wilsede. 1921 erfolgte die erste Unterschutzstellung – heute umfasst das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide 234 Quadratkilometer.

 

Verein Naturschutzpark e.V. (VNP)
Niederhaverbeck 7
29646 Bispingen
Tel. (0 51 98) 98 70 30
Fax (0 51 98) 98 70 39


info(at)verein-naturschutzpark.de

www.verein-naturschutzpark.de

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Bispingen-Wilsede

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