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Heidschnuckenweg durch die Lüneburger Heide

Qualitätswanderweg zwischen Hamburg und Celle

Der Heidschnuckenweg verbindet die schönsten Heidelandschaften miteinander. Er führt durch die gesamte Lüneburger Heide, von den Harburger Bergen im Norden über das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide bis in die Südheide.

223 km – 13 Tagesetappen

Nicht nur etwa 30 Heideflächen, von denen jede einmalig ist, säumen den Weg, sondern auch sagenhafte Kulturstätten und idyllische Heidedörfer. Der insgesamt 223 km lange Heidschnuckenweg ist in 13 Tagesetappen zwischen 7 km und 27 km aufgeteilt. Man kann aber auch je nach Kondition und Wanderlust die Tagesetappen individuell zusammenstellen.

 

Qualitätsweg auf höchstem Niveau

Der Heidschnuckenweg ist der neueste Qualitätsweg des Deutschen Wanderverbandes. Im Rahmen der feierlichen Eröffnung wurde das Zertifikat »Qualitätsweg des Deutschen Wanderverbandes« vom Deutschen Wanderverband an ihn verliehen. Somit ist der Heidschnuckenweg Deutschlands nördlichster zertifizierter Wanderweg.

Der Heidschnuckenweg im VIDEO - HIER KLICKEN.

 

Pauschalangebote ohne Gepäck

Bispingen Touristik e.V. bietet verschiedene Pauschalangebote für Wanderfreunde an. Wandern Sie auf dem Heidschnuckenweg, ohne sich um Ihr Gepäck kümmern zu müssen. Die Tourist-Information organisiert den Gepäcktransport und Ihre Unterkünfte. Der Weg ist mit der Lüneburger-Heide-Schnucke »Schnucki« und mit dem Schriftzug "Heidschnuckenweg", oder einem weißem »H« auf schwarzem Untergrund durchgängig gekennzeichnet. Einen Wanderpass können Sie gegen eine geringe Schutzgebühr erwerben.

 

Für eine kleine Beschreibung einfach nach unten scrollen    ↕  

 



Bispingen Touristik e.V.
Bahnhofstraße 19
29646 Bispingen
Tel. (0 51 94) 987 969-0
Fax (0 51 94) 987 969-7
info(at)bispingen-touristik.de
www.bispingen-touristik.de

Abschnitt 01: Fischbek nach Buchholz (26 km)

In der Fischbeker Heide beginnt der 223 km lange Heidschnuckenweg mit seiner ersten Etappe, die nach 26 km in Buchholz endet. Hier findet man eine Heidelandschaft wie aus dem Bilderbuch. Der Pfad schlängelt sich durch die Heide und über kleine Hügel hinweg.

Durch Kiefern- & Buchenwald

Weiterhin führt der Weg entlang der Landesgrenze zwischen Hamburg und Niedersachsen und verschwindet später im dunklen Mischwald. Hier sind die Höhenunterschiede etwas deutlicher zu spüren. In Tempelberg wird der Wald wieder lichter. Wenn man weiter durch den hügeligen Kiefernwald geht, liegt hinter einem Kamm der Karlsstein. Ein großer Findling mitten im Buchenwald.

Beginn der Heidelandschaft

Das erste typische Heidedörfchen entlang des Heidschnuckenweges heißt Langenrehm. Der Weg führt von dort aus weiter in Richtung Süden, wo die Lüneburger Heide beginnt. Wieder schlängelt sich der Weg den Wald und über die Hügel bis man durch malerische Wiesen spaziert und somit nach Nenndorf kommt.

Buchholz als Etappenziel

In Dibbersen lohnt sich ein Abstecher zu der historischen Windmühle am nördlichen Ortsrand. Im Süden des Dorfes lädt der Dangerser Berg zu einem erfrischenden Bad ein. Man kann bereits das Etappenziel Buchholz von hier aus sehen. Bei guter Sicht, kann man sogar schon den Wilseder Berg erkennen. Hübsche Waldrandwege führen nach Steinbeck, dem Vorort von Buchholz. Dann noch durch den Stadtwald, stolz »Die Berge« genannt, dann ist die erste Etappe geschafft. In der Stadtmitte von Buchholz landen viele Cafés zu einer Pause ein.

 

 

Abschnitt 02: Buchholz nach Handeloh (15 km)

Der zweite, 15 km lange Abschnitt des Heidschnuckenweges führt von Buchholz i.d. Nordheide nach Handeloh. Dabei geht’s hinab zur dunklen Höllenschlucht, vom Auf und Ab am Brunsberg hin zum nördlichsten Heidezipfel - dem geruhsamen Büsenbachtal.

Abstieg in die Höllenschlucht

Von Buchholz i.d. Nordheide ist es nicht weit bis zur Höllenschlucht – ein schmales dunkles Tal, dessen Ränder steil abfallend sind. Man geht nur ein Stück entlang der Heidebahn, vorbei am Bahnhof Suerhop und schon führt der Heidschnuckenweg durch lockeren Mischwald. Nach einer Kuppe erfolgt der Abstieg über eine steile Sandböschung. Nun hat man die Höllenschlucht erreicht.

Die nördlichste Heidefläche

Ganz in der Nähe befindet sich der Brunsberg. Hier gibt es die nördlichste Heidefläche der Nordheide mit blühender Heide, Wacholderbüschen und jungen Birken. Auf sandigen Wegen geht es den Brunsberg hinab, vorbei an ersten Birken und kleinen Findlingen. Schmale Pfade leiten bis auf den Pferdekopf, der sich wie ein Kegel am nördlichen Rand des Büsenbachtals erhebt. Unter dem kleinen Holzsteg gluckert der glasklare Büsenbach in seinem schmalen Bett. Vom hoch gelegenen Rastplatz am südlichen Rand der Heidefläche kann man das gesamte Heidetal überblicken.

Abschnitt 03: Handeloh nach Undeloh (17 km)

Wandern durch mooriges Tal zur Heide hin – das ist das Motto des dritten, 17 km langen Abschnittes des Heidschnuckenweges. Er führt von Handeloh nach Undeloh. Dabei geht’s über grüne Wiesen zum urig, moorigen Seevetal und weiter zur beschaulichen Landschaft der Wehlener Heide.

Sind wir im Urwald?

Entlang der Heidebahn verlässt der Heidschnuckenweg Handeloh. Grüne Wiesen mit gelben Blütenköpfen leuchten unter dem blauem Himmel. Der schmale Pfad führt über einen kleinen Bach hinweg in die unbekannte Heidefläche südwestlich von Inzmühlen. Zum Seevetal fällt der Weg leicht ab, verschwindet im Wald und nähert sich der Seeve, die ruhig in endlosen Kehren durch das sumpfige Tal fließt. Mooriger Boden, mit Moos bedeckte umgestürzte Bäume, das Gelb der Sumpfdotterblumen sowie das üppige Grün der Blätter und des Farns lassen den Eindruck enstehen, man befinde sich in einem Urwald mitten in der Lüneburger Heide.

Weiter geht es nach Wesel

Am Seevesteg teilt sich der Weg. Geradeaus, weiter am Ufer entlang, geht es mit der Variante nach Wehlen, einem kleinen typischen Heidedorf. Weiter dann auf der schmalen Zufahrtsstraße durch die Wehlener Heide und nach Wesel. Biegt man am Seevesteg nach links über den Steg, quert der Heidschnuckenweg erst die Seeve und dann den morastigen Talgrund, streift die Ausläufer der Inzmühlener und Wehlener Heide, wo er auf den Wehlener Weg nach Wesel trifft.

Abschnitt 04: Undeloh nach Niederhaverbeck (14 km)

Der vierte, 14 km lange, Abschnitt des Heidschnuckenweges erstreckt sich von Undeloh bis Niederhaverbeck. Er führt vom malerischen Tal des Radenbachs hinauf zum 169 m hohen Wilseder Berg.

Tipp: Heide-ErlebnisZentrum

Gleich hinter dem Dorfteich von Undeloh beginnt die Heide. Der Heidschnuckenweg führt an den Zäunen der Häuser entlang ins Radenbachtal. Lohnend ist die Variante über das Heide-ErlebnisZentrum in Undeloh, in dem die Entstehung der Heidelandschaft erklärt wird.

Idyllisches, ursprüngliches Heidetal

Das Radenbachtal ist eines der schönsten und ursprünglichsten Heidetäler in der Lüneburger Heide. Der Radenbach hat auf seinem kurzen Weg vom nahen Wilseder Berg zur Schmalen Aue ein flaches, sanft geschwungenes Tal ausgebildet. Von links und rechts münden weitere kleine Täler ein. Besen- und Glockenheide bedecken die flachen Hänge. Der Weg verläuft im steten Auf und Ab meist oberhalb des Radenbaches. Im Talgrund weiden zur Landschaftspflege die Wilseder Roten (Kühe) und manchmal tauchen sogar die Dülmener Wildpferde zwischen den Bäumen auf.

Abschnitt 05: Niederhaverbeck nach Bispingen (17 km)

Auf der fünften Etappe des Heidschnuckenweges geht es über 17 km von Niederhaverbeck nach Bispingen. Der Wanderer durchquert dabei auf zumeist hügeligem Gelände heidetypische Wald-, Fluss- und Moorlandschaften.

Im Quellgebiet der Brunau

Über die Brücke der Haverbeeke und bei Gasthof Menke schnurstracks in die Heide Richtung Süden. Nach der ersten kleinen Steigung breitet sich das Tal aus. Rechts erstreckt sich das Moor des Wümmequellgebietes. Man kommt auch am Quellgebiet der Brunau vorbei, die in die Luhe und dann in die Elbe fließt. Die Behringer Heide wurde vor noch nicht langer Zeit zu neuem Leben erweckt. Bäume wurden entfernt, um die für die Heide lebenswichtige Sonne durchzulassen. Im Wald vor Behringen folgt man wieder dem geschwungenen Weg, der um die mit Heidelbeeren bedeckten Hügel herum führt.

Etappenziel Bispingen

Südlich von Behringen liegt der Brunausee. Der Pfad schlängelt sich am Ufer entlang. Später weitet sich das Brunautal und der Weg steigt steil an. Auf der Brücke vor Hützel lässt sich versonnen auf die ruhig dahin fließende Brunau schauen. Von Hützel ist es nicht mehr weit nach Bispingen. Noch am alten Kerkhof entlang, dann ist der Schäferplatz in der Ortsmitte erreicht.

Abschnitt 5a: Niederhaverbeck nach Behringen (21 km)

Die Heidschnuckenweg-Etappe 5a verbindet die bekannten Heideorte Niederhaverbeck, Schneverdingen und Behringen miteinander. Die ausgiebige Wanderung führt durch herrliche Fluss-, Heide-, Moor,- und Hügellandschaften, bis man nach etwa 21 km Behringen erreicht.

Abstecher zum Wümmemoor

Im Tal der Haverbeeke säumen Erlen das Ufer und der Bach sucht sich im Talgrund seinen Weg. Links steigen Heideflächen hinauf auf die Erhebung zwischen der Wümme und der Haverbeeke. Ein kurzer Abstecher zum nahen Alfred-Töpfer-Blick gibt den Blick auf das Wümmemoor, das Quellgebiet der Wümme, frei. Auf der anderen Seite erhebt sich den Wümmeberg am Waldrand. Dies ist ebenfalls ein lohnender Abstecher.

Die riesige Osterheide

An der niedrigen Wümmebrücke beginnt der Spitzbubenweg. Ein schmaler Pfad als direkte Verbindung zwischen Niederhaverbeck und Schneverdingen. Nach der Überquerung der Bundestraße erreicht man schließlich die Osterheide. Dass hier bis 1994 noch Panzer die Heide zerpflügten, ist fast unvorstellbar. Zurückgeblieben ist eine der größten zusammenhängenden Flächen der Lüneburger Heide. Vorm Ortsrand von Schneverdingen schlägt der Heidschnuckenweg einen großen Bogen zunächst nach Süden, kehrt sich dann wieder Richtung Osten durch den Kiefernwald. Ein weiterer lohnender Abstecher ist die Eine-Welt-Kirche am südöstlichen Ortsrand von Schneverdingen. Dort bilden Erdspenden aus aller Welt den Altar.

Vom Pietzmoor nach Behringen

Wer dem Pietzmoor einen Besuch abstattet, wandert auf Holzstegen durchs Moor. Der Bohlenweg am Heidschnuckenweg durchquert das kleine Möhrer Moor, dann das Hofgut Möhr (Alfred-Töpfer-Akademie)und weiter entlang an der Kastanienallee durch die südlichen Ausläufer der Osterheide zum Tütsberg. Der Gutshof liegt idyllisch auf einem Hügel hoch über dem Brunautal. Hier lässt sich vorzüglich speisen – etwa regionale Gerichte von der Heidschnucke. Gestärkt geht es dann nach Behringen, wo sich der Treffpunkt mit dem Weg aus der Behringer Heide befindet.

Abschnitt 06: Bispingen nach Soltau (23 km)

Auf der sechsten Etappe des Heidschnuckenweges über 23 km von Bispingen nach Soltau erlebt der Wanderer die letzten großen Landschaftsbereiche der Nordheide. Entlang des Luhetals verläuft dieser Wanderwege vorbei an Feldern, Wald und blühend karger Heide, mündend in das Tal der Böhme und den Soltauer Böhmepark.

Die Ole Kerk in Bispingen

Nur wenige Schritte vom Schäferplatz in der Ortsmitte von Bispingen entfernt, steht die alte Kirche aus dem Jahre 1353. Die Ole Kerk, wie sie in Bispingen genannt wird, zählt zu den ältesten Bauwerken der Lüneburger Heide. Über die kleine Luhebrücke, entlang des Luhetals, verlässt der Heidschnuckenweg das Heidestädtchen.

Action im Heide Park Resort

Unter dürren Kiefern führt der schmale Pfad durch Heidelbeer- und Heidesträucher. Nach der Autobahnunterquerung wechseln sich Felder und kleine Waldstücke ab, bis man zum Kreuzberg gelangt, der letzten großen Heidefläche der Nordheide. Vor 20 Jahren wurde diese Fläche noch als Truppenübungsplatz genutzt. Heute hat sich die Heide das Terrain zurückerobert. Das nächste Zwischenziel ist das Heide Park Resort. Die hohen Türme der Fahrattraktionen sind schon vom Kreuzberg aus gut zu sehen. Die Höfe von Deimern und das Ehbläcksmoor liegen auf dem Weg. Dort angekommen, kann man sich mit einem Kaffee und einem Stück Kuchen im Heide Park Abenteurhotel stärken.

Am Böhmeufer bis nach Soltau

Das Böhmetal ist der grüne Zugang nach Soltau. Die Böhme entspringt im Pietzmoor. Das östliche Ufer, an dem der Heidschnuckenweg verläuft, ist hügelig. Nicht weit entfernt von der Böhme befindet sich zwischen Heidelbeeren ein kreisrunder Teich im Wald. Die Grundlose Kuhle ist aber in Wirklichkeit 5 m tief. Wieder zurück am Böhmeufer geht es nun stetig auf und ab, der Weg wird schmaler und verläuft unmittelbar am Fluss, bis man am Waldrand das Soltauer Schwimmbad und die Therme erblicken kann. Durch den Böhmepark führt der Weg bis in die nahe Innenstadt.

Abschnitt 07: Soltau nach Wietzendorf (18 km)

Die siebte Etappe des Heidschnuckenweges führt den Wanderer aus Soltau heraus, in Richtung Südosten nach Wietzendorf. Auf 18 Kilometer Wegeslänge werden beschauliche Wald-, Wiesen und Moorlandschaften durchquert, bevor man das Etappenziel erreicht.

  • Heidschnuckenweg Etappe 7 Böhmetal Copyright: Lüneburger Heide GmbH

Ein Besuch im Spielmuseum

In Soltau gibt es überall am Weg verspielte Brunnen und Skulpturen und kleine und große Spiele für Jung und Alt. Auch das Spielmuseum, am Besten in Kombination mit dem felto, ist einen Besuch wert. Lässt man die Innenstadt hinter sich, erreicht man die Eigenheimsiedlungen auf dem Weg Richtung Süden. In den Weiher Bergen geht es ein wenig bergan. Zwischen Tiegen und Abelbeck führt der Weg über die Autobahn.

Durch die Auewiesen nach Wietzendorf

Hat man die Autobahn hinter sich gelassen, erreicht man bald Königsberg und folgt den bunten Waldrändern bis Meinholz, bis man die Aue überquert. Der Weg folgt nun dem Lauf der Aue durch Wittenmoor und Katzenmoor. Zuletzt durchquert man die Auewiesen von Wietzendorf, wo die Aue in die Wietze mündet, bis man das Etappenziel erreicht hat.

Abschnitt 08: Wietzendorf nach Müden/Örtze (14 km)

Die achte Etappe führt auf dem Heidschnuckenweg in das grüne Tal der Wietze. Nach geraumer Zeit geht es aufwärts, zum Wietzer Berg mit dem großen Löns-Stein. Von dieser Anhöhe ist es nicht mehr weit bis zum Etappenziel, dem charmanten Heidedorf Müden, wo Wietze und Örtze zusammengehen.

Den Kirchturm von Wietzendorf im Rücken geht es weiter ins Wietzetal bis zu den Häusern vom Wulmsrieth. Bunte Blumen stehen am Weges- und Waldrand bei Hohenbackeberg. Ein schmaler Pfad leitet den Wanderer vorbei am Schafstall zum Wietzer Berg. Auf dem Gipfel liegt der große, massige Findling zu Ehren des Heidedichters Hermann Löns.

Müden - die Perle der Südheide

Ein sandiger Weg führt in sanften Kurven hinunter zum Parkplatz und dem Lönskiosk.
Noch wird Müden/Örtze durch den Wald verdeckt, doch schnell sind die ersten Häuser erreicht. Über den Wietzesteg geht es in das pittoreske Heidedorf am Zusammenfluss von Wietze und Örtze. Der alte historische Kern um die St.-Laurentius-Kirche hat seinen ursprünglichen Charme erhalten. Müden gilt nicht umsonst als einer der schönsten Orte in der Lüneburger Heide.

Abschnitt 09: Müden/Oertze nach Faßberg (7 km)

Die neunte Etappe des Heidschnuckenweges führt an den sandigen Ufern und Hängen der klaren Örtze entlang, bevor es durch Wald und Wiesen dem Zielort Faßberg entgegen geht.

  • Heidschnuckenweg Etappe 9 Müden/Örtze Copyright: Lüneburger Heide GmbH
  • Heidschnuckenweg Etappe 9 Wietzer Berg Copyright: Lüneburger Heide GmbH

Am Ufer der Oertze entlang

Die Örtze eignet sich gut zum Paddeln. An der alten Wassermühle, die heute die Tourist-Information beherbergt, befindet sich die Einstiegsstelle. Der Heidschnuckenweg folgt der Uferlinie. Nach dem Örtzesteg biegt ein kleiner Pfad nach links ab. Die Örtze bildet in ihrem sandigen Bett Steilufer und Prall- und Gleithänge aus. Der Pfad schlängelt sich mehr oder weniger nah am Ufer entlang. In Poitzen verlässt der Heidschnuckenweg das Ufer der Örtze.

Durch die Felder nach Faßberg

Die alte Bahnlinie am Ortsrand von Poitzen kündigt bereits Faßberg an. Der Weg führt nur noch über ein paar Felder und durch den Wald, dann erreicht man schon die ersten Häuser. Erst in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts ist Faßberg als Siedlung für den gleichnamigen Fliegerhorst entstanden und bis heute der Fliegerei treu geblieben. Auffallend sind das viele Grün und die großzügigen Abstände zwischen den Häusern. Entlang der großen Hauptstraße, die direkt auf das Haupttor zuführt, gleicht der Fußgängerweg eher einem Spazierweg, der links und rechts von Blumen, Rasen, Bäumen und sogar Wäldchen begrenzt wird.

Abschnitt 10: Faßberg zur Oberoher Heide (19 km)

Die zehnte Etappe des Heidschnuckenweges verläuft entlang des Faßberger Fliegerhorstes unweit vom Luftbrückenmuseum und passiert das nahe gelegene Heidedörfchen Schmarbeck. Auf weiterem Wege zur Dübelsheide, dem Haußelberg und der Oberoher Heide kommt der Wanderer in den Genuss weitgehend unberührter Heidelandschaft.

  • Heidschnuckenweg Etappe 10 Copyright: Lüneburger Heide GmbH
  • Heidschnuckenweg Etappe 10 Copyright: Lüneburger Heide GmbH

Besuch des Luftbrückenmuseums

Ein Stück führt der Heidschnuckenweg am Fliegerhorst entlang. Am Rande des Fliegerhorstes liegt das Luftbrückenmuseum. In den Jahren 1948 und 1949 flogen von Faßberg die Rosinenbomber in das von der sowjetischen Besatzung blockierte Berlin. Dann passiert der Weg das Heidedörfchen Schmarbeck mit seinen alten Höfen.

Kieselgur, Heide, Laubwald

Der Wacholderwald liegt auf einer Bergkuppe. Der sandige Pfad führt zwischen den unzähligen Wacholdern hindurch, die hier in teils bizarren Formen zur Sonne streben. Nach der Überquerung des Baches Schmarbeck zweigt eine Variante des Heidschnuckenweges ab, die direkt über den Heidesee am ehemaligen Kieselgur-Abbaugebiet Oberohe in die große Neuoher Heide führt. Hält man sich rechts, kommt man die Schmarbecker Grube und die Dübelsheide. Am Waldrand mit Blick auf die hübsche Heide führt der Weg weiter bis er im Laubwald verschwindet. Auf dem Fahrradweg geht es zu den Höfen von Gerdehaus. Hier bietet sich die nächste Möglichkeit, den kleinen Bach Sothrieth trockenen Fußes zu überqueren.

Aussicht vom Haußelberg

Das Gelände wird nun merklich bergiger und die Heideflächen steigen nach Süden an. Mehr als 40 Meter erhebt sich der Haußelberg über die Umgebung. Oben findet man eine kleine Hütte am Rande der Heide, die als wunderschöner Rastplatz dienen kann. Auf der Südseite des Haußelbergs steht inmitten einer kleinen Heidefläche einer der vielen Gauss’schen Vermessungssteine. Der Mathematiker, Astronom und königlich hannoversche Landesvermesser hat diese Steine überall im Land aufstellen lassen.

Abschnitt 11: Oberoher Heide nach Weesen (12 km)

Der elfte, 12 km lange Abschnitt des Heidschnuckenweges berührt den Süden der großen Oberoher Heide mit ihrer typischen Vegetation und führt durch verschiedene Hochwälder hin zur kleinen Lutterloher Heide, endend im Örtchen Weesen.

  • Heidschnuckenweg Etappe 11 Oberoher Heide Copyright: Lüneburger Heide GmbH
  • Heidschnuckenweg Etappe 11 Haußelberg Copyright: Lüneburger Heide GmbH
  • Heidschnuckenweg Etappe 11 Oberoher Heide Copyright: Lüneburger Heide GmbH
  • Heidschnuckenweg Etappe 11 Wacholderwald Schmarbeck Copyright: Lüneburger Heide GmbH
  • Heidschnuckenweg Etappe 11 Wacholderwald Schmarbeck Copyright: Lüneburger Heide GmbH

Zwischen Buchen und Heideflächen

Die Oberoher Heide ist eine der größten zusammenhängenden Flächen der Südheide. Der Heidschnuckenweg streift die Oberoher Heide im Süden, wo man zunächst in den Birkenhochwald und dann in den kleinen Wachholderwald gelangt. Weiter geht es in Richtung Süden entlang des Waldrands. Rechts stehen knorrige Buchen, links sieht man die blühende Heide. Bei der markanten großen Buche verlässt der Heidschnuckenweg die Heidefläche. Wer die Oberoher Heide besser kennenlernen möchte, dreht von der kleinen Hütte am Beginn eine große Runde durch die Heide (Dauer ca. 1 Stunde).

Durch Kiefernwald nach Lutterloh

Der Wanderer taucht in den Kiefernwald ein, weiter geht es dann am Waldrand hinunter nach Lutterloh, einer Ansammlung von Häusern und Höfen unter großen Eichen, die für die Heide typisch ist. Hinter Lutterloh führt der Weg an der kleinen Lutterloher Heide entlang. Dann geht es geradewegs nach Westen bis man das Dorf Weesen erreicht.

Abschnitt 12: Weesen nach Dehningshof (13 km)

Auf dem zwölften Heidschnuckenweg-Abschnitt erreicht der Wanderer eine verborgene, inmitten des Waldes gelegene, romantische kleine Heidefläche.

  • Heidschnuckenweg Etappe 12 Misselhorner Heide Copyright: Lüneburger Heide GmbH
  • Heidschnuckenweg Etappe 12 Angelbecks Teich Copyright: Lüneburger Heide GmbH
  • Heidschnuckenweg Etappe 12 Misselhorner Heide Copyright: Lüneburger Heide GmbH
  • Heidschnuckenweg Etappe 12 Angelbecks Teich Copyright: Lüneburger Heide GmbH

Hinab ins einsame Tiefental

Der Pfad führt an schöner Heide-Vegetation vorbei ins Tiefental, durch neu entstandene Waldgebiete zum Dehningshof. Der schmale Heidestreifen der Misselhorner Heide befindet sich mitten im Wald. Vom Parkplatz verläuft der Weg meistens auf dem oberen schmalen Pfad durch die Heide. Nur wenige Besucher verlieren sich hierher. Auf dem Pfad geht es durch die Heide hinab in das Tiefental. Dann werden die Kiefern dichter. Nach der Überquerung der Landstraße wird der Wald gleichmäßiger.

Wo einst das Feuer wütete

Die einheitlich hohen Kiefern sind nach der letzten großen Feuerbrunst angepflanzt worden. 1975 wütete hier der bislang größte Waldbrand in der Bundesrepublik Deutschland. Fünf Feuerwehrmänner starben in den Flammen. Dort, wo das Feuer damals ausgebrochen sein soll, steht heute beim Angelbecksteich ein Gedenkstein.

Der Heidschnuckenweg umrundet auf dem barrierefreien Wanderweg den idyllisch gelegenen Löschteich. Nach wenigen Kilometern erreicht man den Dehningshof, der mitten im Wald gelegen ist.

Abschnitt 13: Dehningshof nach Celle (27 km)

Die 13. Etappe des Heidschnuckenweges führt den Wanderer zum südlichsten Heide-Gebiet, zur sanften Landschaft der Severloher Heide. An Wiesen, Feldern und lichten Waldessäumen entlang gehts weiter zum letzten Etappen-Ziel – der altehrwürdigen Residenzstadt Celle. Unweit des Celler Schlosses endet der Heidschnuckenweg.

  • Heidschnuckenweg Etappe 13 Celle Copyright: Lüneburger Heide GmbH
  • Heidschnuckenweg Etappe 13 Celle Copyright: Lüneburger Heide GmbH

Letzte Heideflächen vor Celle

Vom Dehningshof sind es noch nicht einmal 2 Kilometer, da liegt die kleine Severloher Heide am Wegesrand. Dieses kleine, sanft nach Westen abfallende, Gelände ist die letzte größere zusammenhängende Heidefläche auf dem Weg nach Celle. Nur knapp 500 Meter sind es vom Beginn bis zur mächtigen Eiche am anderen Ende. Hinter einem kleinen Heidebach geht es hinauf auf den 84 Meter hohen Citronenberg.

Ursprüngliche Waldlandschaft

Der Weg sucht sich eine Bahn auf der breiten Trasse. Am Forsthaus Kohlenbach findet er zwischen den Bäumen einer Allee seine feste Form wieder. Hinter Scheuen, beim Segelflugplatz, steht eine kleine Heidefläche. Groß Hehlen ist von einer ursprünglichen Waldlandschaft umgeben. Es geht auf hübschen Waldrandwegen weiter nach Boye.

An der Aller entlang nach Celle

Am Boyer Waldteich ist die Aller schon nah. Geradewegs geht es auf Celle zu, am Altarm der Aller entlang. Schließlich überquert man die Bahnhofsbrücke. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zur Stadtmitte. Lässt man das Celler Schloss, das sich, umgeben von einem Wassergraben, majestätisch im Schlosspark erhebt, hinter sich, hat man auch das letzte Etappenziel erreicht.

Heidschnuckenweg: 223 km in 13 Etappen

Der insgesamt 223 km lange Heidschnuckenweg ist in 13 Tagesetappen zwischen 7 km und 27 km aufgeteilt. Man kann aber auch je nach Kondition und Wanderlust die Tagesetappen individuell zusammenstellen.



Alle Informationen zum Heidschnuckenweg finden Sie hier.

 

Pauschalangebote ohne Gepäck

Bispingen Touristik e.V. bietet verschiedene Pauschalangebote für Wanderfreunde an. Wandern Sie auf dem Heidschnuckenweg, ohne sich um Ihr Gepäck kümmern zu müssen. Die Tourist-Information organisiert den Gepäcktransport und Ihre Unterkünfte.


Bispingen-Touristik e.V.

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